Was wird gefördert? (Zuschüsse und Erstattungen)

Pflege Förderung Zuschüsse und Erstattungen

Was wird gefördert? (Zuschüsse und Erstattungen)

Pflegehilfsmittel

Neben Pflegegeld, Verhinderungs– und Kurzzeitpflege, dem Entlastungsbetrag, Pflegesachleistungen und Beratungen gibt es auch eine Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse.

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Sachmittel, die zur Erleichterung der häuslichen Pflege oder zur Linderung der Beschwerden der Pflegebedürftigen beitragen oder den Pflegebedürftigen eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. Soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenkasse oder anderen zuständigen Leistungsträgern zu leisten sind, haben pflegebedürftige Personen Anspruch hierauf im Rahmen der Pflegeversicherung. Die Pflegekasse unterscheidet zwischen 2 Varianten:

  • technische Pflegehilfsmittel, wie zum Beispiel einem Pflegebett, Lagerungshilfen oder einem Notrufsystem,
  • zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, wie zum Beispiel Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen. Diese Pflegehilfsbox können Sie direkt bei uns bekommen.

Bei technischen Pflegehilfsmitteln müssen Pflegebedürftige ab dem 18. Lebensjahr 10 Prozent, maximal 25 Euro je Pflegehilfsmittel, selbst tragen. Bei größeren technischen Pflegehilfsmitteln entfallen die Zuzahlungen in der Regel, da diese oft leihweise zur Verfügung gestellt werden. Sie werden über ein Hilfsmittelrezept vom Haus-Facharzt verordnet.

Die Kosten für die Pflegehilfsbox werden bis zu 40 Euro pro Monat von der Pflegekasse übernommen. Aus 7 Produkten kann gewählt oder kombiniert werden, dafür ist ein formloser Antrag bei der Pflegekasse nötig.

Treppenlift und Badumbau

Für einen Treppenlift, den Badumbau oder andere wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gibt es von der Pflegekasse einen Zuschuss bis maximal 4.000 Euro. Bei mehreren Beziehern von Pflegegeld addiert sich der Betrag. Beispiel: 1 Ehepaar, beide Pflegegrad 2 = 4.000 Euro x 2 = 8.000 Euro.
Jeder muss einen formlosen Antrag bei der Pflegekasse stellen, auch bei der Ausformulierung würden wir Ihnen behilflich sein.

Steuerliche Vergünstigungen

Pflegende Angehörige können höhere Kosten durch Mehraufwand bei der Pflege über den Pflegepauschbetrag geltend machen. Hierzu zählen zum Beispiel Fahrtkosten oder Wäsche waschen.

Pflegende Angehörige haben Anspruch auf einen Pflegefreibetrag beim Erbe. Damit möchte der Staat die doch zumeist ehrenamtliche Pflegetätigkeit beim Erbe etwas entlohnen. Somit müssen pflegende Angehörige weniger Erbschaftssteuern zahlen als andere, die sich an der Pflege nicht beteiligt haben.

Rentenansprüche

Rentenansprüche erwerben Sie, wenn Sie jemanden betreuen, der mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist. Es muss sich dabei nicht um einen Verwandten handeln. Die Pflege muss jedoch zehn oder mehr Stunden in der Woche in Anspruch nehmen und an mindestens zwei Tagen erfolgen. Es besteht Anspruch auf Rentenpunkte bei Verringerung der Arbeitszeit auf unter 30 Wochenstunden. Wenn Sie also (teilzeit-)erwerbstätig sind und nebenher pflegen, können Sie aus beiden Tätigkeiten Rentenansprüche erwerben: aus dem Arbeitsverhältnis und als Pflegeperson. Hierzu muss die Pflegeperson einen formlosen Antrag bei der betreffenden Pflegekasse stellen und einen Bescheinigung des Arbeitgebers über die vertraglichen Wochenstunden anfügen.

Sie haben Fragen zum Thema: Zuschüsse und Erstattungen?

Lassen Sie sich gern unter 04541 8858989 kostenfrei und unverbindlich beraten, oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@pflegeliebling.de. Wir stehen Ihnen gern beratend zur Verfügung und freuen uns von Ihnen zu hören.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

Gern beraten wir Sie persönlich zum Thema „Zuschüsse und Erstattungen“ und finden für Sie und Ihren Pflegegrad die passende Pflegeleistung.

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