Pflegegrad

Pflegegrade

Pflegegrade

Zunehmendes Alter, Krankheit oder körperliche bzw. geistige Einschränkungen können dazu führen, dass Menschen in ihrem Alltag auf Hilfe angewiesen sind. Oftmals werden die pflegerischen Aufgaben zunächst von Angehörigen übernommen.

Je stärker aber eine Krankheit oder Behinderung die Alltagskompetenz beeinträchtigt, desto mehr Unterstützung wird benötigt. Ein ambulanter Pflegedienst, eine Tagespflege oder eine stationäre Betreuungseinrichtung entlasten die Angehörigen bei der Pflege, kosten aber zum Teil sehr viel Geld. Die Pflegeleistungen der Pflegeversicherung sollen die Betroffenen finanziell unterstützen.

Pflegegrade und Pflegestufen

Bis Ende 2016 wurde die Bereitstellung von Leistungen aus der Pflegeversicherung durch die Pflegestufen 1,2 und 3 geregelt. In dem dreistufigen System mit einer zusätzlichen Härtefallregelung wurden alle Fälle erfasst, die eine Pflege aufgrund von körperlicher Erkrankung oder Behinderung erforderlich machten. Geistige Einschränkungen, psychische Erkrankungen oder Krankheiten wie Demenz und Alzheimer wurden mit diesem System kaum berücksichtigt. Mit dem neuen Gesetz ab Januar 2017 wird die Pflegebedürftigkeit in Pflegegrad 1 bis 5 eingestuft. Die vorherige Einteilung in Pflegestufe 1 bis 3 wird dadurch ersetzt.

Wie bekommt man einen Pflegegrad?

Nach Stellung eines formlosen Pflegegrad-Antrags bei der Krankenkasse wird ein Gutachter des MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) beauftragt, der die Höhe der Pflegebedürftigkeit prüft. Die Prüfung findet im gewohnten Umfeld des Pflegebedürftigen statt. Hier wird beobachtet, wie und ob der Betroffene Alltagssituationen ohne Hilfe meistern kann.

Die Einstufung erfolgt mittels einem festgelegten System, dem neuen Begutachtungsassessment (NBA), in dem der Gutachter für verschiedene Kriterien, die für die Alltagskompetenz ausschlaggebend sind, Punkte vergibt. Je niedriger dabei die Kompetenz des Patienten ausfällt, desto mehr Punkte gibt es. Anschließend erfolgt anhand der Punktevergabe die Einstufung in entsprechenden Pflegegrad. Dieser Prozess kann bis zu einem halben Jahr andauern. Der zugeteilte Pflegegrad und damit verbundene Ansprüche auf Leistungen der Pflegekasse gelten jedoch ab Antragstellung.

Folgende Bereiche werden vom MDK-Gutachter geprüft:

  • Mobilität
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhalten und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

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